Dezember 2018

12/2018
12/2018
Zeit, zu handeln

Artikel online

Folgende Artikel aus dieser Ausgabe können Sie sich als PDF anschauen:

Oliver Schenk, Chef der Sächsischen Staatskanzlei

Fokussierung heißt Schärfung des Profils

Interview als PDF

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien Hamburgs

Klares Profil und mehr Flexibilität

Interview als PDF

Ulrich Wilhelm, ARD-Vorsitzender und Intendant des Bayerischen Rundfunks

Beide Konzepte sind vorstellbar

Interview als PDF

komplettes Inhaltsverzeichnis

Titelthema: Zeit, zu handeln


Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien
Mit Kleinstaaterei können wir nichts gewinnen

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Es geht um relative Beitragsstabilität

Außerdem:

Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF
Das bisherige Modell hat funktioniert

Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios
Die Rehumanisierung des Journalismus

Philipp Schild, Head of Content von FUNK
Unsere Inhalte richten sich nicht an alle

Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Universität Innsbruck
Weg von Sender- hin zu Plattformlogiken

Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF
Die Konkurrenz wird immer härter

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET
Qualität statt Quantität

Frank Hoffmann, RTL-Senderchef
RTL steht für Diversität

Dr. Holger Enßlin, Sky Deutschland
Warum eine prinzipienbasierte Regulierung für Medienintermediäre folgerichtig ist

Prof. Dr. Birgit Stark, Direktorin des Mainzer Medieninstituts
Vielfalt in der digitalen Gesellschaft sichern

Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt
Digitale Mündigkeit statt Manipulation

Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht
Paradigmenwechsel bei der Plattformregulierung

Dr. Christoph E. Palmer, Geschäftsführer der Produzentenallianz
Atemlos

Peter Dinges, Vorstand der FFA
Beim Kino wird keine Disruption stattfinden

Christine Berg, stellvertretender Vorstand der FFA
Damit Filme weiterleben

Hans Joachim Mendig, Geschäftsführer HessenFilm und Medien
Geschichten erzählen, die die Menschen bewegen

Stefan Arndt, Gesellschafter und Produzent von X-Filme
Die Zeit war reif

In eigener Sache

Diese promedia-Ausgabe beschließt nicht nur das Jahr 2018, sondern ist die letzte promedia-Ausgabe. Ich höre nach 21 Jahren auf. Nicht weil mich der digitale Wandel dazu zwingt, sondern aufgrund meiner persönlichen Lebensplanung. Ich werde im nächsten Jahr 68 Jahre alt und möchte mich aus der „Diktatur“ des monatlichen Erscheinungstermins befreien. Allerdings werde ich die Online-Seite www.medienpolitik.net weiterführen und werde natürlich auch hier mit Beiträgen und Interview präsent sein, aber in geringerem Umfang.

promedia wurde von mir im Sommer 1997 als regionales Berliner Medienmagazin gegründet.

Nachdem 1994 das Berlin/Bonn-Gesetz verabschiedet wurde, zogen 1999 Bundestag und Bundesregierung nach Berlin. Im gleichen Jahr weihte auch Sat.1 sein neues Medienzentrum in der Berliner City ein. Zu diesem Zeitpunkt erschien kein einziges Medienmagazin aus der Hauptstadt. Deshalb vermutete ich, dass es ein deutschlandweites Interesse geben müsste, wie sich der Medienstandort Berlin/Brandenburg entwickelt. Aber weit gefehlt. Die Akteure an den wichtigsten

Medienstandorten München, Köln und Hamburg waren so auf sich fixiert, dass sie sich nicht vorstellen konnten, dass aus der Märkischen Diaspora Konkurrenz drohen würde. Deshalb verlegte ich unseren Schwerpunkt zunehmend auf die Medienpolitik und die damit verbundenen deutschlandweiten

Entwicklungen. Dabei kam mir entgegen, dass einige Fachmagazine ihr Erscheinen einstellten und auch Tageszeitungen weniger über dieses gesellschaftspolitische Feld berichteten.

So begleitete promedia in den vergangenen Jahren die Debatten um mehrere Rundfunkänderungsstaatsverträge; zu unseren Themen gehörten der Kompromiss mit der EU über die öffentlich-rechtlichen Telemedienangebote und das duale Rundfunksystem ebenso, wie das Ringen der Verleger um ein Leistungsschutzrecht. promedia berichtete über fünf Novellierungen des Filmförderungsgesetzes, die Digitalisierung der Kinos, die Gründung der Deutschen Filmakademie und

der Deutschen Produzentenallianz. 2004 ging Facebook ins Netz, 2007 kam das iPhone auf den Markt – die Konsequenzen, die mobile Mediennutzung und soziale Netzwerke für unsere Gesellschaft bedeuten, standen in den letzten Jahren ganz oben auf

der Agenda von promedia.

Ich konnte zwei Jahrzehnte Medienentwicklung abbilden und Gedanken und Ideen von Medienentscheidern in ca. 4.000 Interviews und Beiträgen präsentieren.

Ich möchte mich bei den Abonnenten für die Treue und allen, die mir geholfen haben, promedia herauszugeben, bedanken.

 

Helmut Hartung

promedia-Interviews, Artikel und Kommentare finden Sie auch auf
www.medienpolitik.net

> promedia

promedia - der überregionale Medienfachdienst aus der Hauptstadt informiert monatlich über aktuelle Themen der Medienpolitik und Medienwirtschaft.

promedia - Das medienpolitische Magazin - erschien das erste Mal im Mai 1997 und hat seitdem pro Jahr mehr als 100 Exklusivinterviews mit Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern, Chefredakteuren, Medienpolitikernund vielen anderen veröffentlicht.

über promedia

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